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Heute am 26. Mai 2010 fand in Solothurn die GV der SWAG statt. Termingerecht erscheinen Berichte in der MZ.

Weshalb wundern wir uns nicht?


Weshalb wundern wir uns nicht, dass einem einseitigen Artikel eine Seite im Mantelteil Platz gegeben wird?
Leider müssen wir diese Haltung der MZ immer wieder feststellen.
Dazu Zitat aus Geschäftsbericht 2009 der SWAG: "Die Zusammenarbeit mit unserem Medienpartner, der Solothurner Zeitung, war das ganze Jahr konstruktiv und dienlich."

Weshalb wundern wir uns nicht, dass im Artikel suggeriert wird, dass eine Verzögerungstaktik seitens der Befürworter geführt wird?
Die bis anhin grösste Verzögerung entstand, weil dem historischen Wert der Bahn keine Beachtung geschenkt wurde und für die Genehmigungen noch weitere Berichte erarbeitet werden mussten.

Weshalb soll man meinen, auf unseren Strassen, Gewässern und Schienen würden keine Verkehrsträger verkehren, welchen man einst nur noch den Schrottwert zugestanden hatte?
Viele der heute mit Erfolg verkehrenden historischen Verkehrsträger hatten zu einem Zeitpunkt nur noch den Schrottwert. Dann haben ein paar unverbesserliche Nostalgiker den wahren kulturellen Wert erkannt und die Autos, Schiffe, Bahnen usw. mit ökonomischem und touristischem Erfolg wieder verkehrstüchtig gemacht.

Weshalb wird davon ausgegangen, dass das erarbeitete Verkehrsregime nur mit einer neuen Gondelbahn funktioniert?
Das vorgeschlagene Verkehrsregime kann auch bei Erhalt der Sesselbahn angewandt werden. Es wird jedoch ein paar Spitzentage im Jahr geben, an welchen der Ansturm grösser ist als die Transportkapazität der Bahn. Für diese Tage könnte mit einem alternativen Transportangebot eine Lösung angeboten werden. Der Louvre hat im übrigen auch keine grössere Mona Lisa erstellen lassen, nur damit man weniger anstehen muss ;-)

Weshalb wundern wir uns nicht, dass die MZ schreibt der Verein "ProSesseli" habe nur "aktuell über 100 Mitglieder"?
Irgendwie fällt es uns nicht einfach an einen simplen Druckfehler zu glauben.

Weshalb wundern wir uns nicht, dass von den sechs befragten Persönlichkeiten nur gerade zwei sich explizit für den Erhalt des Sesseli aussprechen?
Von den befragten Persönlichkeiten ist einer VR-Mitglied der SWAG und drei weitere sind Mitglieder des Patronatskomitees des Neubaus. Nur ein Mitglied von ProSesseli und sogar nur eine Persönlichkeit, welche sich auf keiner Seite öffentlich engagiert, wurden befragt.

Wir wundern uns aber, dass zwei der drei befragten Patronatsmitglieder sich für den Weissenstein, jedoch nicht mehr explizit für den Neubau der Bahn aussprechen!

In diesem Sinne dürfen wir gespannt sein auf den morgigen Artikel in der Solothurner Zeitung! ⇒ Link zum Artikel der Mittelland Zeitung